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Manfred Mühlbauer
Grundlegende Gedanken zu
Es klingt das Lied ES WERDE auf dieser alten Erde, damit wird neu gestaltet, was wir so schlecht verwaltet in längst vergangen Zeiten. ER wird sie neu bereiten! Wieder stehen wir Menschen an einer Zeitenwende und sind verblüfft ob der Taten, die derzeit auf dieser Erde geschehen. Wir ahnen die Dimensionen des Neuen, doch noch halten wir fest die Sicht des Alten. Doch das Neue ist das weise Alte, seit UR-denklichen Zeiten - da ewig vorhanden - geschaffen im eigenen SEIN! Und wieder klingt das Lied "ES WERDE":
Im Anfang war das Wort Zu einer Zeit, als die Erde im Zeitalter der Fische stand, kam das Wort in einem Menschen in diese Welt, der in seinen Lehrjahren sprach:
- seht das Königreich ist nicht dort oder dort, es ist inwendig in jedem Menschen, Nun, diese wunderlichen Worte sprach dieser Mensch JESU von Nazareth.
ER sprach diese Worte in der äußeren Welt und er sprach diese Worte in den inneren Welten und die, die in den inneren Welten zu Hause waren, erkannten in IHM den VATER. Sagte ER doch allen:
- Hört auf die Stimme Gottes im Innern. Am Anfang war das geistige Wort - JESU - und JESU in geistiger Bedeutung ist ERLÖSER.
Was und wer Gott ist bzw. was und wen wir mit dieser Bezeichnung meinen, ist unterschiedlich nach Bildung und Weltanschauung. Hierfür gibt es Philosophien und dogmatische Wahrheitsansprüche. Die GOTTHEIT zu beschreiben ist nicht möglich. Die GOTTHEIT zu begreifen ebenfalls nicht. So ist die einzige Möglichkeit, die es für mich gibt, die GOTTHEIT zu erfahren. So wie ein Wassertropfen den Ozean, dem er angehört, nicht in seiner Ausdehnung und Tiefe, also in seiner Ganzheit beschreiben kann, so kann die GOTTHEIT nicht beschrieben werden. Wie schmeckt ein Pfund Liebe?
Die einzige Möglichkeit für mich ist, das Erfahren in Bildern zu malen. Die bedeutet, all dies, was in mir vorhanden ist, zu einem Bild mit Geschmack und Duft zu formen.
Und so zeichne ich die Bilder der Schöpfung mit meinem Pinsel, mit meinen Worten. UR drückt sich aus auf einer Leinwand. UR = Schöpfung und Schöpfungsleinwand, denn die leere Leinwand ist die Schöpfung. Und so erscheint auf dieser leeren Leinwand ein Bild, ein Energiewirbel aus allen Farben. Das erste Schöpfungskind bildet sich ab. Ist dieses erste Schöpfungskind eigenständig? Ja und nein! So wie das Sein und das Nichtsein zwei eigenständige Pole sind, so sind UR und das erste Schöpfungskind zwei eigenständige Pole, jedoch nur im Erscheinen, nicht im Sein. So wie UR die Leinwand ist und die Leinwand das erste Schöpfungsbild. UR = Schöpfung aus sich selbst, gegründet in sich selbst, ewig seiend, ewig schaffend, ewig waltend. Ewig fließen Kraft und Macht, für die Leinwand nicht erkennbar als Impuls, sondern nur erfahrbar als Kraft.
- Schaffend als Schöpfer, verwaltend als Priester, erhaltend als Gott, liebend als Vater.
Und so sind vereinigt im Strom
JESU = Abbild in der Wesenheit, damit die Leinwand den Maler kennt, der nun die Schöpfung malen wird. Der Logos, der innere Christus jedes Pinselstriches. IMANUEL = als Vollender des Werkes am 7. Schöpfungstag. Sadhana = Leinwand dessen, was als Schöpfungsbild entstehen soll. Am Anfang aller Schöpfung stellt sich UR seinen weiblichen Schöpferteil als erstes sichtbares Schöpfungskind gegenüber = Sadhana. ER nennt sie die LIEBLICHE.
Eigenschaften der GOTTHEIT scheinen auf, 7 Eigenschaften davon treten als Schöpfung in die 8. Eigenschaft Schöpfung.
Ordnung - 1. Schöpfungstag
Wille - 2. Schöpfungstag
Weisheit - 3. Schöpfungstag
Ernst - 4. Schöpfungstag
Geduld - 5. Schöpfungstag
Liebe - 6. Schöpfungstag
Barmherzigkeit - 7. Schöpfungstag 8 Strahlen(namen, Familiennamen), 8 Ausprägungen für alles Folgende. Zugeordnet hat die GOTTHEIT den Wesenheiten und Eigenschaften Seines SEINS die himmlischen Sphären, Schöpfungstage und Schöpfungsringe der reingeistigen Ebenen. Und so geschah Schöpfung in allen Welten, in allen Schöpfungsebenen und Schöpfungsringen vom 1. bis zum 6. Schöpfungstag. Jeder dieser Schöpfungsringe wurde ausgefüllt mit Leben und nur der 7. Schöpfungstag/-ring ist noch in der Zukunft verborgen. Und so gestaltet sich Schöpfungstag nach Schöpfungstag. Die Ordnung setzt die Zeichen an den geistigen Himmel, die Sonnen und die Planeten. Der Wille erfüllt sie mit allen Grundlagen, damit Leben auf ihnen gedeihen kann. Die Weisheit erfüllt sie mit allen Grundlagen für einen gerechten Ausgleich und der Ernst bringt die Farben (Vegetation). Die Geduld formt die Wesen des Wachstums (Tierwelt) und am 6. Schöpfungstag, am Tag der Liebe, entsteht die Kindschöpfung auf allen Ebenen des Seins.
Und so waren im inneren Schöpfungsring gestaltet um den Thron der Gottheit die 7 UR-ERZENGELPAARE (Cherub und Seraph) und Sadhana, das erste Schöpfungskind. 24 ÄLTESTE-ERZENGEL standen im zweiten Schöpfungsring um den Thron. Und jedem ÄLTESTEN-ENGELPAAR wurde gegeben als Heimat eine Sonne. Und der dritte Schöpfungsring wurde bevölkert durch die 144.000 BEFEHLSENGELPAARE, die da Mächte genannt werden. Und jedem BEFEHLSENGELPAAR wurde gegeben eine Sonne. Und der 4 Schöpfungsring war erfüllt vom Lobgesang von Heerscharen, die da als Engel des Schicksals mitgestalten. Und ihre Heimat war je eine Sonne. Und siehe, der 5. Schöpfungsring war erfüllt von der Farbe der Gewalten, die da die Sonnensysteme verwalten. Und ihre Heimat war je eine Sonne.
Und der 6. Schöpfungsring, er war bevölkert von Erzengeln, die die Sonnen bevölkern und im 7. Schöpfungsring waren vorgesehen Engel. Der Wunsch von Sadhana, eine eigene Sonne als Zentrum ihres Seins zu erhalten, wurde vom Schöpfer erfüllt mit der Auflage, dass ihr Aufenthalt im Zentrum stets gegeben sei. Doch siehe, Sadhana schuf eigenmächtig Kinderpaare. Dies wurden von Gott als Kinder angenommen, und das erste Kinderpaar wurde Stammeltern der Wächter vor dem Thron im Heiligtum. 4 Wächterengelpaare standen an den 4 Grundlebensströmen Ordnung/Wille, Weisheit/Ernst, Geduld/Liebe und Barmherzigkeit. Doch Sadhana schuf weiter im "Ich will" und nicht mehr in der Einheit mit UR. Und so sanken die Kräfte und eine Zersplitterung der ganzen Schaffenskraft setzte ein. Die Umkehrgebote überhörte sie, die Umkehrbitte lehnte sie ab. Sie wurde in ihrer Vorstellung zum Schöpfer und nannte sich Luzifer, Lichtbringer. Doch ihr Licht war matt und kalt.
Am 6. Schöpfungstag also, am Tag der Kindschöpfung, geschah der Fall der Engel in die Materie. Denn Materie sind Geistsplitter, die durch fehlende Liebe erkaltet sind. Und so ist alle sichtbare und für unser biologisches Auge nur mit Hilfe von Medien (Geräten) sichtbare Welt die gefallene Welt. Unendlich groß und doch nur eine Sonne im Universum URs. Aus der Harmonie waren wir gefallen in die Disharmonie. Aus dem EINS-SEIN in die Zwei, von der Vollendung in die Trennung. So geschah es, dass die Rückkehr dieser Kinder nötig wurde. Und so wurde genommen aus der HERZSONNE (Teil der UR-ZENTRALSONNE) ein Teil und es wurde geformt die ERDE, damit die Kinder im letzten Rückzugspunkt von Luzifer die Umkehrung des Falls, die Heimkehr, erleben können. Diese Erde, die geistig dem Herzen der GOTTHEIT angehört, kreist materiell am äußersten Ende aller Schöpfung. Die freie Willensentscheidung hatte zum Fall geführt und die freie Willensentscheidung sollte nun also die Heimkehr einleiten. Da die Möglichkeit des Falles immer gegeben war (freier Wille), wurde durch UR und seine Eigenschaften beschlossen, sollte je eines der Kinder fallen (sich individuell von der Ganzheit abwenden,) würde es von den entsprechenden Eigenschaftsträgern erlöst. Sollte jedoch das erste Schöpfungskind oder einer der 7 UR-ERZENGELPAARE fallen, so wollte UR selbst dieses Kind erlösen vom Fall. Ja musste, da nur Er, der Höchste, das Erstgeschaffene erlösen kann. Und so geschah es, da Sadhana gefallen war als Luzifer, dass UR in der Erscheinung des Sohnes JESU auf diese Erde - auf den letzten Rückzugspunkt von Luzifer - kam, um Sadhana die Lösung, die ER-lösung zu bringen. Er ging als alles umfassender Geist den Opferweg der Einschränkung, den in der Vorbereitung seine Eigenschaftsträger gegangen waren. Und so sind für uns erkennbar der Ordnungsträger in Mose, der Willensträger in Elias, der Weisheitsträger in Jesaja, der Träger des Ernstes in Abraham, der Träger der Liebe in Henoch und der Träger der Geduld in Hiob. Doch am 6. Schöpfungstag, am Tag der LIEBE, gebar ER sich selbst als LIEBETRÄGER JESU hier auf dieser Erde in einen Menschenleib ein. Die Mutter seines Leibes war der URERZENGEL der Barmherzigkeit PURA. UR als VATER war also in dem Sohn JESU hier auf dieser Erde, um sein erstes Schöpfungskind an seine geistige Heimat zu erinnern. In einem Stall (Welt) wurde ER geboren, der doch König aller Welten ist. In einer Familie (geistig in der Barmherzigkeit und der Geduld) wuchs ER auf, aus dem alle Familien entsprungen sind. Zu Jüngern und -innen sprach ER, wie damals zu den Kindern vor dem Fall. Und denen, die reif waren, erläuterte ER die Zusammenhänge des Universums. "Wer es fassen kann, der fasse es!" ER ging das große Opfer in der Einschränkung der Allmacht. Nicht besiegen wollte ER die Kinder des Falls, sondern durch Liebe überzeugen. Und so ging ER den Weg bis Golgatha. Dort auf dem Hügel (geistige Erhebung) kehrte ER durch sein "ES IST VOLLBRACHT" den Abfall in eine Umkehr um, dem die Heimkehr folgt. Doch Luzifer wand sich noch immer wie eine Schlange, denn noch immer erkannte er in diesem JESU nicht seinen eigenen Schöpfer. Und noch immer verkennen viele, auch geistig Erwachte diesen JESU als einen Meister. ER ist der MEISTER aller Meister und aller Schüler. ER IST DER MEISTER DES UNIVERSUMS. Erst die Nennung des Namens "Sadhana" brachte die Reue zum Erscheinen. Und so gelobte dieses innere Wesen dem Schöpfer Umkehr aus Liebe. Und so gelobte auch unser inneres Wesen dem Schöpfer Gehorsam aus Liebe. Doch die äußere Macht des Luzifers ist schwer zu überwinden, für Sadhana und auch für uns. Und so führte der Weg nur über Golgatha (das eigene Kreuz) zur Erkenntnis der Liebe. Und so ist eingeleitet vor 2000 Menschenjahren die Umkehr des Falls. Und so sind wir alle auf dem Weg der Heimkehr, jedoch nur, wenn der freie Wille in uns ja sagt. Da Sadhana als erste fiel, kehrt sie als letzte zurück. Sie steht durch die Liebe gebunden auf Golgatha und sieht jedes ihrer Kinder an sich vorbeiziehen. Nur wenn alle gefallenen Engel heimgekehrt sind, wenn also Luzifer besiegt ist, dann kann auch sie heimkehren in ihr wirkliches Sein. Auf Golgatha geschah der Wendepunkt des Fallgeschehens - und seit dieser Zeit können wir alle, wenn wir dies wollen, wieder in die Heimat zurückgelangen. Doch nicht über die Weisheit, sondern über die Liebe. Denn am Tag der LIEBE sind wir gefallen, und so führt nur der Weg über die Liebe bis zum Zentrum der GOTTHEIT. Mögen wir auf dem Weg der Weisheit auch hohe Himmel erreichen, nur die LIEBE wird uns direkt ins Zentrum führen, welches immer in ALLEM ist. Derzeit vollzieht sich der Wandel in eine neue Stufe der Erkenntnis für viele, und wir Menschen stehen wieder vor einer Entscheidung: Geist oder Materie (wo euer Herz ist, da seid ihr). Es liegt an uns, ob wir uns ER-lösen, ent-binden lassen vom materiellen Sein, oder ob wir bleiben in dieser niedrig schwingenden, liebearmen und doch so von Barmherzigkeit durchtränkten Erdsphäre.
Letztendlich werden wir alle zurückkehren, doch über den Zeitpunkt entscheiden wir. Wohl dem, der sich entschieden hat. Ihm helfen alle Geschwister und vor allem ER, der in jedem Herzen wohnt und spricht.
Quellen:
Anita Wolf: "UR-Ewigkeit in Raum und Zeit",
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